Im Zentrum unserer Bestrebungen stehen Projekte, die den Menschen in den betroffenen Gebieten die Möglichkeit geben sollen, ihre eigenen natürlichen Ressourcen zu bewahren und gleichzeitig nachhaltig zu nutzen. Dabei arbeitet Original Food im Rahmen von Public Private Partnership – Projekten mit namhaften Partnern zusammen:
Unsere Produkte gehen zum grössten Teil aus Projekten hervor, die gemeinsam mit "GEO schützt den Regenwald" durchgeführt werden. Die Organisation wurde 1989 als unabhängige gemeinnützige Gesellschaft gegründet. Seither hat der Verein rund 60 Waldschutz- und Entwicklungsprojekte unterstützt, organisiert und begleitet – u.a. in Äthiopien, Uganda, Nepal, Indonesien, Ecuador und Costa Rica.
Die Lizenzgebühr, die "GEO schützt den Regenwald" für jedes verkaufte Produkt erhält, fließt direkt in die Waldschutz- und Förderprojekte in Äthiopien, Ecuador oder Nepal.
Die GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) unterstützt und begleitet die PPP-Projekte in Kaffa/Äthiopien und Ecuador vor Ort. Sie bietet technisches Know-How und übernimmt wichtige Koordinations-Funktionen im Kontakt mit relevanten Behörden und Organisationen.
Seit Projektbeginn im Jahr 2002 ist die Deutsche Stiftung für Weltbevölkerung massgeblich am Projekt „Bonga Forest“ in der Region Kaffa/Äthiopien beteiligt. Durch die Ausbildung von Krankenschwestern sowie der Gründung von Jugendclubs hilft die DSW, den Zugang zu Familienplanung, Aids-Prävention und Gesundheitsversorgung zu verbessern.
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. engagiert sich international für den Arten- und Naturschutz. Im äthiopischen Bergregenwald beispielsweise setzt er sich für die Errichtung eines UNESCO-Biosphärenreservats ein – zum Schutz von Löwen und Leoparden, Antilopen und Colobus-Affen sowie einer faszinierenden Vogelwelt.
Die im März 2004 gegründete KFCFCU (Kafa Forest Coffee Farmers Cooperative Union) vertritt 26 Kooperativen mit rund 4.200 Kleinbauern und ist der Vertragspartner von Original Food vor Ort. Im Zuge des PPP-Projekts wird die Farmers Union bei der Aufbereitung und Vermarktung des Wildkaffees unterstützt und beraten.
Die 1908 in Schwyz gegründete Max Felchlin AG hat es sich zum Ziel gesetzt, die besten und edelsten Kakaosorten zu finden und diese nach traditionellem, schonendem Verfahren zu verarbeiten. Als Projektpartner in Ecuador kümmert sie sich um den Einkauf und die Veredlung des Cacao Nacional.
Kallari ist eine Genossenschaft von Kakaobauern und Kunsthandwerkern (zu 95% Kichwa-Indianer) in der Amazonasregion Ecuadors. Sie umfasst mehr als 800 Familien. Die direkte Vermarktung des Cacao Nacional und anderer Produkte verschafft den Bauern ein nachhaltiges Einkommen. So können Holzschlag oder Landverkauf in den Regenwäldern verhindert werden.
Die nepalesische Umweltinitiative ACAP mit der Annapurna Tea Producers Cooperative als Subkomitee betreut das grösste Naturschutzgebiet Nepals rund um den Annapurna. Als Partner von „GEO schützt den Regenwald“ unterstützt ACAP die Durchführung der dortigen Waldschutzprojekte.
http://www.unescap.org/drpad/vc/conference/ex_np_125_acp.htm